Kein 24H2-Update auf Surface PRO 4

Inplace-Update von Win 11-23H2 auf Windows 11-24H2 scheitert zunächst

Natürlch will ich auch auf meinem Reise-NoteBook Surface Pro 4 die aktuelle Windows-Version haben, ehe Microsoft im Herbst 2025 die Versorgung mit Sicherheitsupdates für 23H2 einstellt. Eine komplette Neuinstallation möchte ich aus verständlichen Gründen vermeiden. Für ein Inplace-Update aus dem laufenden Windows 11_23H2 benötige ich die Datei ‚Win11_24H2_German_x64.iso‘.

Auf ‚https://www.windows-faq.de/2024/10/12/windows-11-24h2-installation-update/‘ finde ich zunächst Angaben, wie das Update auf Win11_24H2 durchgeführt werden kann. Unter ‚https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11‘ werden die verschiedenen Varianten der Installationsdatei angeboten. Über das Kontextmenü (Rechts-Klick) der so gewonnenen Datei ‚Win11_24H2_German_x64.iso‘ und den Befehl ‚bereitstellen‘ gelange ich an den Inhalt der Datei und dort an die ’setup.exe‘.

Leider ist nach der Meldung ‚Wird neu gestartet‘ mit der Herrlichkeit Schluss. In einer stundenlangen Endlos-Anzeige des ‚Surface‘-Logos verharrt der Update-Prozess. Das NoteBook lässt sich auch nicht ausschalten. Betrieb, bis bei entferntem Netzgerät der Akku leer ist. Beim erneuten Einschalten erscheint die Anzeige „…. vorgenommene Änderungen werden rückgängig gemacht“ und kurz darauf der gewohnte 23H2-Desktop.

2. Versuch
Mehrfach lese ich, dass ein Update mit einem USB-Boot-Stick ohne Probleme durchführbar sei. Na dann – ‚Rufus‘ beschaffen und Boot-Stick erstellen. Zügig läuft die Prozedur mit dem „Rufus“-USB-Bootstick durch bis ‚Neustart‘ – ‚Updates werden durchgeführt’/60%. Dann erscheint automatisch eine neue Meldung „…. vorgenommene Änderungen werden rückgängig gemacht“. Es erscheint kurz darauf der alte 23H2-Desktop, allerdings mit einer zusätzlichen Erklärung:

Win 11 konnte nicht installiert werden
OxC19001-0x40017
Fehler in Phase Second_Boot.
Beim Verbinden mit aka.ms trat Fehler auf
OCSP FehlerCode: SEC_ERROR_OCSP_INVALID_SIGNING_CERT

Wenig hilfreich sind die im Internet für OCSP-Fehler angebotenen Tipps – nichts beseitigt den Fehler.

3. Versuch
Nach mühevoller Suche finde ich Angaben, wie sich beim Surface Pro4 das UEFI aufrufen lässt. Aber auch dort sind keine Hinweise zu entdecken, was die Update-Blockade verursachen könnte. Der Versuch, nun doch eine komplette Neu-Installation durchzuführen scheitert daran, dass es mir nicht gelingt, das Bootmenü des Surface aufzurufen, um vom USB-Stick zu booten. Leider sind die dafür von Microsoft bereitgestellten Informationen nicht brauchbar, weil falsch. Ich starte einen neuen ‚inplace‘-Versuch mit einem etwas modifiziertem Boot-Stick – erfolglos, aber mit einer neuen Fehlerdefinition:

SecondBoot-Fehler 0xC1900101-0x40017

mit der Angabe über mögliche Ursachen und darin heißt es u. a. ‚falsche Treiber‘. Das nützt auch nicht viel, denn im Geräte-Manager werden keine fehlerhaften Treiber angezeigt, die ich beseitigen oder erneuern könnte.

4. Nach weiterem Suchen im Internet begegnet mir ein Hinweis, wie eventuell fehlerhafte Treiber, die das Update verhindern, gefunden und eliminiert werden können. Siehe hierzu:

https://www.seatcupra.net/forums/threads/windows-11-24h2-sorting-out-those-pesky-drivers-that-stop-it-doing-the-second-boot-on-the-upgrade.477634/

oder

https://www.seatcupra.net/forums/threads/windows-11-22h2-23h2-24h2-upgrade-on-unsupported-64bit-hardware-link.470723/

Das dort genannte Microsoft-Tool ‚hvciscan_amd64.exe‘ beschaffe ich mir, führe es aus und erhalte die Angabe:

HVCI: „C:\WINDOWS\System32\drivers\PxHlpa64.sys“ failed with compliance failure mask 00000202

Schnell ist dieser Treiber (nötig zum Betrieb von DVD-Playern und -Brennern) durch Umbenennung unschädlich gemacht und der nächste 24H2-Update-Versuch gestartet.

Nach 52 Minuten erscheint wirklich der altbekannte Desktop, Windows ist in Version 24H2 installiert. Es dauert dann noch weitere 45 Minuten, bis auch die noch fehlenden Windows-Updates eingespielt sind. Kontrolle: unter Einstellungen/System/Info steht „24H2“.

Nach 24H2-Update werden keine Netzlaufwerke mehr angezeigt

Inplace-Update auf Windows 11-24H2 mit Erfolg und Hemmnissen

Seit Monaten kursieren nun schon Gerüchte, dass Microsoft das ‚Herbst-Update 2024‚ für Windows 11 fertiggestellt und das sogenannte ‚roll-out‘ begonnen hat. Ob es sich allerdings um ein Update oder eine neue Version handelt, wissen die ‚Experten‘ scheinbar auch nicht. Da es allerortens allerdings heißt ‚eine Meldung wird im Update-Register erscheinen‘ habe ich keine Eile. Unfertige Software mag ich nicht auf meinen PCs.

Am 14.Februar 2025 beschließe ich dann allerdings ‚Herbst is over‘. Da ich ein inplace-Update anstrebe, suche ich die passende ISO-Datei im Internet. Aus allen im dort kursierenden Versionen entschließe ich mich für das Original von Microsoft „Win11_24H2_German_x64.iso„, das ich über
„Windows 11 Laufwerkimage (ISO) für x64-Geräte herunterladen“
als
„Windows 11 (Multi-Edition-ISO für x64-Geräte) Laufwerkimage (ISO) für x64-Geräte“
aus
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11
herunterlade.

Diese Datei öffne ich als virtuelle DVD im laufenden Windows auf meinem Laptop ACER Swift 3 und starte das Setup. Alles läuft, wenn auch teilweise recht zäh, reibungslos bis zum Neustart durch. Alle Applikationen lassen sich starten, alle Daten sind zugänglich, Internet-Zugang reibungslos. Welche Verbesserungen 24H2 bringt, ist nicht unmittelbar feststellbar. Mein System ist auf dem aktuellen Stand und das ist zur Zeit ausschlaggebend.
Das Update hat auch sichtbare positive Effekte: Nach dem Update ist die seit Wochen nicht nutzbare Diagramm-Funktion in GnuCash wieder aktivierbar und GeoSetter startet wieder einwandfrei ohne jegliche Fehlermeldung.

Dann wird es wohl auch auf meinem Arbeits-PC, dem DELL-Desktop XPS 8940, keine Probleme geben. Auch hier läuft das Setup reibungslos bis zum Neustart des Systems durch. Leider ist das Endergebnis nicht so perfekt, wie auf dem Notebook: Im Explorer werden keine Netzlaufwerke mehr angezeigt, und damit sind alle verbundenen und mit Laufwerksbuchstaben versehenen NAS-System verschwunden. Recherchen im Internet bringen nichts, zig Leute klagen über den gleichen Effekt, leider kennt keiner eine Lösung. Eine Information regt mich allerdings an, einen Versuch zur Wiederherstellung zu starten: Freigegebene Netzlaufwerke nicht mit ihrem Namen, sondern mit ihrer IP-Adresse zu aktivieren und als Laufwerke zu aktivieren. Am Anfang hakt das etwas, aber letzendlich erscheinen alle Netzwerk-Freigaben wieder im Explorer.

Leider lassen sich diese Erfolge nicht auf meinen dritten PC, das Microsoft Surface Pro4, übertragen. Auf ihm stürzt das System vor Ende des Updates ab und das NoteBook lässt sich danach nicht einmal ausschalten. Also zunächst Akku leerlutschen und abwarten (siehe https://www.senioren-freuden.de/blog/kein-24h2-update-auf-surface-pro-4/).

Akkuwechsel ACER Swift3

Auch im ACER Swift3 streikt der Akku

Akkuladung 2%, nach 3 Stunden am Netz auch nur 2%. Oft bringt ja etwas ‚googeln‘ die Erleuchtung. Diesmal geht es um den Akkuwechsel beim ‚ACER Swift 3‘. Nach dem teuren Akkuwechsel beim ‚Surface Pro 4′ mit am Display fest verklebtem Akku, werde ich mich lieber vorher über eventuell auftretende Probleme informieren. Und da sind sie auch schon: „Ersatz-Akkus‘ sind nicht mehr verfügbar“, „Kompatible Akkus gibt es nicht“, „Reparatur nicht möglich“. Tagelang stöbere ich mit allen möglichen Suchkriterien im Internet. Endlich eine brauchbare Fundstelle: „Ersatzakku für ACER Swift3 SF 315-52G-83WQ, 8 Stck vorrätig“.

An anderer Stelle wurde über das Öffnen eines NoteBooks diskutiert: …. ist die Unterseite mit diesen Schrauben befestigt: Torx-Schrauben. Was du brauchst ist ein Torx-5 Schraubendreher, bekommen tust du den in der Regel im Baumarkt. An anderer Stelle: Wenn es sich bei deinem Gerät um ein SF315-52 handelt, dann brauchst Du einen T6 Schraubendreher, keinen T5. Bisher kannte ich Schraubendreher ‚Schlitz‘, ‚Kreuz‘ oder ‚Imbus‘. Nie gehört, ‚TorX‘. Eine neue Variante also, na ja, man ist älter geworden.

Dann ist ja alles klar: 1 Stck Akku bestellen und ab zum Baumarkt Schraubendreher beschaffen. Um später vergleichen zu können, ob sich etwas verändert hat, generierte ich mit dem Terminal-Befehl ‚powercfg‘ zunächst einen ‚batteryreport‘. Der zeigte auch deutlich, dass der Akku trotz Netzanschluss keine Ladung aufgenommen hatte.
Der neue Akku kam in drei Tagen. Pünktlich, als ich gerade mit den Schraubendrehern vom Baumarkt kam. Aus Erfahrung wusste ich, dass oft bei einer Aktion mit vielen Schrauben gerade die letzte immer Probleme bereitet. Also kam erst Feude auf, als alle elf (11) Schrauben im bereitgestellten Behälter waren. Um die Bodenplatte aus dem Gehäuse zu heben, musste ich dann noch vorsichtig mit einem Kunststoffspachtel um die gesamte Bodenplatte fahren, um sie vom Gehäuse zu trennen.
Noch mehr Schrauben. An drei Laschen ist der Akku im Gehäuse fixiert und befestigt. Keine TorX-Schrauben, jetzt waren es wieder ’normale‘ Kreuzschlitz-Schrauben. Na, weigstens das passende Werkzeug gehört zu meiner Standard-Ausstattung. Also Akku raus, neuen Akku rein – Kabelstecker nicht vergessen. Vorsichtshalber eine halbe Stunde Ladebetrieb, bevor ich das Gehäuse wiederr schließe – erfolgreich.

Das eRezept kommt

Ganz überraschend kommt ein neuer digitaler Bürgerdienst – das eRezept.

„Dafür verschreibe ich Ihnen ein passendes Medikament“ kommentierte mein Hausarzt die Untersuchung meines schmerzenden Beins. „So, ist schon in der Apotheke.“ Es ist spät geworden und trotz Schmerzen habe ich nicht mehr den Antrieb, noch in die Stadt zur Apotheke zu fahren – ‚mach ich morgen!‘ Ist ja eigentlich nicht meine Art irgendetwas zu verschieben. Die Einsicht, dass das falsch war, kommt dann am nächsten Tag. Da steht in meinem Terminkalender: Auto Werkstatt, Inspektion, TÜV. Also komme ich wieder nicht zur Apotheke. In den vielen Nachrichten über das neue ‚Wunder‘ im Gesundheitswesen hieß es doch ‚zum Einlösen des Rezepts müssen sie nicht mehr persönlich zur Apotheke‘. Das werde ich ausprobieren! Schnell ist die Gematic eRezept-App auf dem Handy – Eiführung lesen – konfigurieren. Tatsächlich, mein Rezept ist aufrufbar und meine Hausapotheke ist, nach Klick auf Botenlieferung, auch vorhanden und auswählbar. Die dann erscheinende Statusanzeige ist leider wenig aussagefähig und scheint auch eingefroren. Nach zwei (2) Stunden greife ich zum Telefon – die Apotheke wird schon wissen, ob meine Anfrage in Arbeit ist.

Oh, was habe ich da bloss angestellt. <Welche App haben sie denn installiert?> <Das kennen wir nicht.> <Sie sind der Erste, der das ausprobiert.> <Auf meinem Computer kann ich nichts seheh.> Aber davon abgesehen, das gewünschte Medikament haben wir nicht vorrätig. Wenn ich es jetzt bestelle, ist es morgen früh vorrätig. Also bin ich am nächsten Tag vor Ort und werde freudig begrüßt: „Ihre Bestellung ist eingegangen. Im Computer ist ihre ‚Botenbestellung‘ jetzt auch zu sehen. Das System arbeitet.“ Na großartig. Ob das allerdings eine ‚volksnahe‘ Lösung ist, Herr Minister, wage ich zu bezweifeln.

Anmerk.: Für diese Aktion benötigt man eine PIN von der eigenen Versicherung. Diese hatte ich vor Monaten für den Zugang zu meiner „elektronischen Gesundheitsakte “ (eGA) angefordert und erhalten.

NDR1 NS

Wo ist mein Lieblingssender?
Die richtige Dosierung von Musik und Nachrichten und das ganz ohne Werbung: Das ist seit Jahren „NDR1 NS“, unser Lieblingssender. Der ist vorprogrammiert in allen Zimmern zu empfangen. ‚ist‘ ist vorbei, heißt jetz ‚war‘, denn seit einigen Tagen ist NDR1 in unserer Region nicht mehr zu empfangen, weder auf FM noch digital unter DBV+. Irgendwelche Ansagen über mögliche Veränderungen hat man sich bei der ARD verkniffen. ‚Kundendienst‘, ach wo, kostet nur Geld. Als Notlösung haben wir den Kanal im Fernseher als ’streamingdienst‘ gefunden.

Das ist jetzt einige Zeit her. Vielleicht war es ja nur eine kurzfristige Störung? Versuche kann ja nicht schaden. Nein, der Sender ist weg. Mal sehen, was ein neuerlicher ‚Sendersuchlauf‘ bringt; vielleicht gibt es ja akzeptablen Ersatz? Neee, FFN hält man als ältere Mensch nicht allzu lange aus – im Auto zur aktuellen Verkehrsberichterstattung ist das optimal, aber zur Unterhaltung lieber nicht. Hallo, was ist denn das? Mit satter Sendeleistung ist da eine neue Frequenz aktiv. „Die Stimmen sind doch bekannt!“ Hier ist ‚NDR1 NS‘ klingt es aus dem Lautsprecher.

Photoshop Elements 2024 und die Datenbank des Organizers

Mit Photoshop Elements habe ich die Bildbearbeitung erlernt

Nach mehrjähriger Pause taucht mal wieder ‚Neues‘ von ADOBE auf – ein Angebot für Photoshop Elements 2024. Zwar arbeitet mein Photoshop Elements 2019 (vs 17.0) klaglos, aber nach fünf (5) Jahren wird sich ja wohl etwas geändert oder sogar verbessert haben. Angenehm bei der Neuinstallation ist der Umstand, dass die alte Version nicht überschrieben wird, sondern komplett erhalten bleibt. Die Datenbank des Organizers wird zwar ins aktuelle Format konvertiert, die alte Version bleibt jedoch unter neuem Namen erhalten. Auf den ersten Blick erscheint nur die Optik erneuert – die ‚what is new‘ habe ich allerdings noch nicht gelesen.

Leider erscheint im Organizer kein Mauszeiger. Der Fokus in der Datenbank folgt zwar den Mausbewegungen, eine Bedienung des Programms ist so allerdings nicht möglich. Was sagt man im Internet dazu? Dazu sagt sogar ADOBE etwas und zwar schon seit Jahren (siehe Hinweis, unten):

https://helpx.adobe.com/de/elements-organizer/kb/mouse-cursor-not-visible-or-menus-not-opening.html

Hinweis: Lösungen 1 und 3 gelten für Elements Organizer 15 und höher, während Lösung 2 ausschließlich für Elements Organizer 2018 gilt.

Lösung 1: Deaktivieren Sie Option zum automatischen Ausblenden der Symbolleiste (Taskleiste)

Lösung 2: entfällt, da ich ja gerade 2024 installiert habe.

Lösung 3: Stellen das Elements Organizer-App-Fenster wieder her: Wenn Sie die Option „Symbolleiste automatisch ausblenden“ nicht deaktivieren möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche Wiederherstellen, um das App-Fenster wiederherzustellen, sodass es nicht maximiert wird.

Na, dann probieren wir doch mal. Lösung 1 fördert tatsächlich den Mauszeiger zu Tage. Ist allerdings recht blöd, da ja gerade die Bildbearbeitung den maximalen Platz auf dem Bildschirm verlangt. Aber tatsächlich, auch Lösung 3 funktioniert. Das nicht maximierte Fenster lässt sich sogar bis in den Taskleistenbereich aufziehen.

Jetzt werde ich nur noch nach den ‚Neuerungen‘ im Programm suchen, denn etwas augenfälliges habe ich noch nicht entdeckt.

Windows 11 23H2

Windows 11 immer aktuell

Große Versprechungen mit 150 Neuerungen, das soll das große Herbst-Update von Windows 11 bringen. Als es in der Update-App meines Computer angeboten wird, bin ich natürlich sofort dabei. Das Funktions-Update Windows 11 23H2 wird auf meinen zwei Arbeits-PCs (DELL XPS 8940 + ACER Smart 3) sofort ausgeführt. Da Surface PRO 4 nichts relevantes in der Update-App anbietet, bleibt mir da allerdings nur die Neuinstallation mit der entsprechenden ISO-Datei. Der besondere Reiz dieses Updates liegt für mich in den Verbesserungen bei ‚Paint‘ und ‚Fotos‘ – Hitergrund entfernen und den Hintergrund in Unschärfe versetzen, das sind interessante Funktionen, die bisher in anderen Programmen mit sehr viel Fummelei verbunden waren. Erste Versuch zeigen, dass diese Funktionen tatsächlich alltagstauglich sind.

 

Excire Foto 3.0.2

Die neue vollautomatische Foto-Datenbank ist eine echte Bereicherung

Den ständigen Aufforderungen in Excire Foto PlugIns und Erweiterungen zu installieren, bin ich bisher nicht gefolgt. Jetzt steht aber ein großes Update mit sehr interessanten Analyse-Funktionen an – sehr verlockend. Die bisherige Version 2.1.0 habe ich nur als Probier- und Test-Installation betrieben. Was mich bisher doch sehr störte, waren Falsch-Analysen (Bilder mit einer Person, die als männlich und weiblich erkannt wurden) und die Notwendigkeit viele relevante Stichworte manuell vergeben zu müssen. Probieren wir es aus, ob die neue Version so effizient ist, wie die Werbung verspricht. Vorsichtshalber lege ich von der alten Versuchs-Datenbank ein Backup an. Nach der Installation der Version 3.0.2 als Update lege ich eine neue Datenbank mit Fotos aus einem anderen Verzeichnis an. Das Ergebnis ist wirklich verblüffend; die Schlagworte sind so treffend, dass eine Nachbearbeitung entfallen kann. Die Suche nach Personen und Gesichtern ist schlichtweg hervorragend. Ich habe über 28.000 Fotos analysieren lassen, bisher ist mir nur 1 Fehlinterpretation begegnet.

DaVinci Resolve 18.6.2

Komfortable kostenlose Videoschnitt-Software mit besonderem Reiz

Durch andere Aktivitäten abgelenkt, bin ich eine längere Zeit nicht an die Verarbeitung des noch vorhandenen Videomaterials gekommen. Verwunderlich war es deshalb nicht, als ich DaVinci Resolve aufrief, dass die erste Meldung auf ein vorhandenes Update hinwies. Ohne Komplikationen verlief dann auch das Update von Version 17.4.6 auf 18.6.2. Na ja, das war ja wohl zu erwarten, die Oberfläche des Programms hat sich etwas verändert. Ob es denn wohl ein neues Handbuch gibt, das es einem ‚Nicht-Profi‘ ermöglicht, sich mit den neuen Funktionen vertraut zu machen? Ich schlage immer noch im alten Handbuch für Version 15 nach, wenn etwas wieder in Vergessenheit geraten ist. Es muss ja nicht wieder eine Druckversion sein. Tatsächlich finde ich im Internet das aktuelle Handbuch als PDF zum herunterladen – „DaVinci_Resolve_18_Reference_Manual.pdf“. Schnell läuft der Videoschnitt wieder wie gewohnt, obwohl der neue Arbeitsbereich ‚Cut‘ sich mir nicht so richtig erschließt.

Surface Pro 4 mit Windows 11

Mein geliebter Reise-PC, ein Microsoft Surface PRO 4, verweigert das Umrüsten auf Windows 11.

„Auf diesem Computer kann Windows 11 nicht installiert werden.“ Ein Test mit ‚Microsoft PC Health Check‘ ergibt die Antwort ‚Nicht kompatibler Prozessor‘ (INTEL Core i7-6650U) – na, vielleicht ändert MS das ja noch. Nein, Microsoft ändert daran nichts. Was soll’s, mit Windows 10 sind ja alle Funktionen und Aktionen verfügbar, die ich auf Reisen benötige. Der Versuchung, den vielen einschlägigen Tipps zur Umgehung dieser Sperre zu folgen, widerstehe ich.

Dann werde ich aber von der Information überrascht, dass der Support für Windows 10 komplett eingestellt wird. Mit einem eventuell nur halbherzig gepflegtem PC zu arbeiten – immerhin hängen in meinem Privat-Netz drei (3) weitere Computer, vier (4) NAS-Laufwerke und zwei (2) SmartPhones – erscheint mir etwas sehr riskant. Also, das Microsoft Surface PRO 4 verschrotten oder den Schritt eines ‚Gewalt-Updates‘ zu riskieren, sind meine Alternativen. Immerhin gibt Microsoft ja sogar selbst einen Tipp, wie es gehen könnte, wenn auch mit Warn-Hinweis.

Also zunächst die Installations-Sperre wegen nicht geeignetem Prozessor beheben. Wie es geht, steht bei Microsoft unter:

https://support.microsoft.com/de-de/windows/m%C3%B6glichkeiten-zum-installieren-von-windows-11-e0edbbfb-cfc5-4011-868b-2ce77ac7c70e

1. Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup\MoSetup

2. Name: AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU

3. Typ: REG_DWORD

4. Wert: 1

Obwohl dieser Eintrag in der Registry erscheint, bleibt unter ‚Updates‘ die oben genannte Warnmeldung bestehen. Es scheint auch nicht zu klappen. Weit über eine Stunde läuft bei dem Update ein Fenster mit der Option ‚Installationsfähigkeit prüfen‘. Mehrere Versuche, immer das Gleiche. Letzte Möglichkeit: Alle möglichen Optionen deaktivieren, so auch im Installationsfenster die Option ‚Updates herunterladen und installieren‘. Updates kann man ja schließlich auch später durchführen. Jetzt läuft der Prozess tatsächlich klaglos durch.

Mein bekannter Desktop aus Win10-Zeiten erscheint und die ersten Programm-Starts laufen einwandfrei durch. In der Update-App erscheinen aber diverse Einträge fehlender Updates – naja, die hatte ich ja auch bei der Installation als unerwünscht deaktiviert. Danach geht es ans Einrichten. Das Symbol für die Einstellungen-App muss wieder an die ursprüngliche Stelle:

Anordnung Einstellungen-App neben Power-Symbol.

aus: https://support.microsoft.com/de-de/windows/alle-ihre-apps-in-windows-fde6f576-0fc0-0813-6b0d-d3ec1d244c50#WindowsVersion=Windows_11

Um anzupassen, welche Ordner als Symbole neben dem Netzschalter im Startmenü angezeigt werden, wählen Sie Start > Einstellungen > Personalisierung > Start aus.  Wählen Sie dann Ordner aus, und wählen Sie aus, welche Ordner angezeigt werden sollen, indem Sie die einzelnen Optionen auf Ein oder Aus umschalten.

Es waren allerdings auch einige andere der mir bekannten Funktionen nicht aktiviert: Der Explorer zeigt das ‚+‘-Zeichen für seine neue Funktion ‚Mehrere TABS‘ anordnen auch nicht.

Überprüfung der Update-Funktion zeigt erneut diverse fehlende Updates. Danach war auf der Desktop-Oberfläche der oben beschriebene ‚Einstellungen-Icon‘ wieder verschwunden. Es liegt noch einmal ein Update zur Aktualisierung des PCs bereit. Nach dessen Ausführung habe ich dann endlich meine gewünschte Desktop-Oberfläche.

Mit DataColor Spyder jetzt noch den Monitor kalibrieren – fertig.